Familienleben gut durchorganisiert

Wer mit kleinen Kindern verreisen will, der ist gut beraten, vieles zu organisieren und nicht allzu viel dem Zufall zu überlassen. Die Hans-guck-in-die-Luft Mentalität gewöhnt man sich schnell ab, wenn erst mal Babys und Kleinkinder da sind, die ständig betreut und versorgt sein wollen.

Wenn der Alltag und auch der Urlaub nicht im Chaos versinken sollen, dann heißt es planen und organisieren! Auch wer kein Organisationstalent ist, kann mit ein paar Tricks, Kniffen und Hilfsmittel den Alltag entstressen.

Den Alltag mit Kindern entstressen

Zunächst mal gilt es, sich in Ruhe hinzusetzen und zu schauen: Wo stresst der Alltag am meisten? Was sind die Brennpunkte an jedem Tag? Man muss nicht wie ein Hamster im Laufrad jeden Tag im gleichen Tempo hinter sich bringen, sondern man kann hier und da ansetzen um sich Erleichterung zu schaffen und kleine Entspannungsinseln integrieren, die Mutter und Vater ein wenig Luft verschaffen.

Als erstes listet man die Punkte und Zeiten im Alltag auf, die am meisten stressen. Ähnliche Punkte gibt es dann nämlich auch im Urlaub. Oft ist ein Punkt natürlich das morgendliche Aufstehen und das Gedrängel im Bad. Der abendliche Stress ist meist, wenn die lieben Kleinen nicht einschlafen wollen, erst gar nicht zu Bett gehen wollen oder nachts unruhig sind.

Natürlich ist ein weiterer Stressfaktor im Alltag das Lernen für die Schule und andere Pflichten der Kinder wie Reitkurse oder Musikunterricht. Vieles fällt natürlich durch die heutigen Ganztagsschulen weg.

Je größer die Kinder werden, umso mehr werden Handy- und Computernutzung zum Problem. Nicht nur wegen des Zeitaufwandes, sondern auch wegen der Inhalte, die die Heranwachsenden ungefiltert aufnehmen.

All diese Brennpunkte heißt es erstmal auflisten und sich dann eine Rangliste nach Stressfaktor und Wichtigkeit erstellen.

Brennpunkte auflösen

Im nächsten Schritt löst man diese Brennpunkte auf. Aber dies muss nicht sofort geschehen! Es ist gut, sich die Liste auf Papier groß mit deutlicher Schrift an eine sichtbare Wand zu kleben und dort einige Tage oder eine Woche stehen zu lassen. Alle Familienmitglieder, die bereits lesen können, werfen immer wieder einen Blick darauf. Die Eltern lassen die Liste einfach mal auf sich wirken.
Nun werden sie täglich bei den besonders stressigen Momenten an die Liste erinnert und das Unterbewusstsein fängt an, nach Lösungen zu suchen. Auch alleine durch die Tatsache, dass man weiß, man sucht eine Lösung, tut sich schon einiges.

Nach einigen Tagen oder einer Woche beginnt man diese Brennpunkte durchzuorganisieren. Wer muss als erstes ins Bad oder wer ist am schnellsten und geht deswegen als erstes ins Bad?

Welche Möglichkeiten gibt es, die Kinder abends müde zu bekommen? Vielleicht hilft das gute alte Vorlesen, vielleicht malt man noch eine Runde zusammen oder man gibt dem Kind jeden Abend dasselbe Spielzeug in die Hand, das nun das Abendspielzeug ist. Das Kind braucht Rituale, die das Einschlafen fördern.

Mit den Halbwüchsigen, die sehr auf Smartphone, Xbox und Computer fixiert sind, lassen sich Deals ausmachen. Solche Deals sind auch gar nicht schlecht. Sie fördern das Geschäftsdenken. Die Jugendlichen brauchen Belohnungen und Anreize um Handy und Co. mal eine Weile wegzulegen. Überlegen Sie gemeinsam mit dem Nachwuchs, was die Belohnung sein könnte. Mehr Tipps zur besseren Struktur und Organisieren des Familienlebens finden Sie auf Familylove.blog mit dem großen Bollerwagen-Ratgeber.

Urlaub mit Kleinkindern

Der Urlaub mit Kleinkindern stellt dagegen wieder eine ganz andere Herausforderung dar. Die Kinder sind nun rund um die Uhr mit den Eltern zusammen und wollen unterhalten oder beschäftigt werden. Natürlich kann man auf Angebote von außen zugreifen und einen Urlaub in einem der Parcs buchen, wo es Schwimmhallen mit Abenteuer- und Kletterplätzen gibt. Allerdings sind diese Urlaube ehrlich gesagt, vor allem für die Kids ein Spaß. Die Eltern sind einem ständigen hohen Lärmpegel durch Unmengen an kreischender und spielender Kids ausgesetzt und können selbst nicht wirklich entspannen. Auch hat nicht jeder das Vertrauen in die Betreuungsangebote, dass man sich absetzt und als Eltern alleine etwas unternimmt.

Man muss es ausprobieren! Oft ist ein Familienurlaub auf dem Bauernhof für alle entspannter oder man verreist gemeinsam ans Meer, mietet sich ein Ferienhaus und erkundet die Gegend.
Urlaube am Meer sind natürlich heutzutage mit Vorsicht zu genießen durch die gefährlicher werdende Sonneneinstrahlung. In jedem Fall sollten die Kinder viel in die Natur gehen und verschiedene Landschaften und Vegetationen kennenlernen. Es gibt nicht nur Meer oder Berge, sondern vieles dazwischen, was sich zu erkunden lohnt, für die ganze Familie.

Familienleben gut durchorganisiert
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Über Mich: Ich heiße Alexandra Peters und lebe nun schon seit ein paar Jahren in der Hauptstadt Berlin und habe dort an der Humboldt Universität studiert. Neben dem Bloggen für Zapondo.de habe ich noch viele weitere Interessen, die ich gar nicht alle aufzählen kann.


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