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5G in Deutschland: So verändert der Mobilfunkstandard die Nation

2019 hat der Ausbau des 5G-Netzes in Deutschland begonnen. Mehrere große Unternehmen, darunter die deutsche Telekom, sind für den Umbau und das Aufstellen neuer Antennen zuständig und sollen bis 2025 das ganze Land mit dem neuen Mobilfunkstandard versorgen. Damit soll zum ersten Mal ein flächendeckendes Netz vorhanden sein, auf das man selbst in abgeschiedenen Regionen zugreifen kann. Neben der Verfügbarkeit wird aber vor allem die Geschwindigkeit des 5G-Netzes einen großen Unterschied machen. Davon profitieren nicht nur Endnutzer, sondern auch zahlreiche andere Industrien!

Mobile Gaming am Vormarsch

Eine Industrie, die sich bereits auf das 5G-Netz vorzubereiten scheint, ist die mobile Spielebranche. In den letzten Jahren ist mobile Gaming immer wichtiger geworden, denn ein Großteil der Smartphone-Besitzer hat die eine oder andere Spiele-App auf seinem Gerät. Lange Zeit galten Games am Smartphone als kurzlebige Gelegenheitsspiele und das aus gutem Grund. Der kleine Taschencomputer ist immer mit dabei und eignet sich deshalb ideal zum Zeitvertreib zwischendurch. Während man sich im Normalfall nur für längere Sessions an die Spielkonsole setzt, kann man auf dem Smartphone auch wenige Minuten zocken und es dann wieder zur Seite legen. Mittlerweile hat sich Gaming auf den mobilen Geräten allerdings in eine andere Richtung entwickelt. Immer mehr komplexe Titel erscheinen in den App Stores und bieten eine hochwertige Spielerfahrung. Das gilt vor allem für jene Spiele, die als Adaption von Computer- und Videospielen auf dem Smartphone erscheinen. So kann man Spiele wie Minecraft, Diabolo Immortal oder League of Legends: Wild Rift auf dem kleinen Bildschirm spielen. Dazu wird ebenso die mobile Nutzung von Online Casinos beliebter, weil Deutschland 2021 den ersten Anbietern Lizenzen verteilen will. Bislang ist das nicht legal. Die Online Slots und Tischspiele lassen sich im Browser öffnen, das würden wir jedoch niemandem empfehlen, da man meist sein Geld verliert. Lasst euch also vom Trend hier nicht täuschen und spielt wenn dann nur bei 100% zugelassenen Providern.

Mit einer 5G-Verbindung können all diese Spiele jedenfalls ohne Ladezeiten, Verbindungsfehler und andere Probleme, die mit einer beschränkten Datenrate zu tun haben, genutzt werden.

5G und das Internet der Dinge

Das mobile Internet wird nicht nur von Smartphone- und Tablet-Usern benutzt, sondern ist auch die Basis für das Internet der Dinge. Unter diesem Begriff versteht man jenen Bereich des Webs, der für die Kommunikation smarter Geräte genutzt wird. Hat man z. B. eine Solarzelle am Dach, die Informationen von einer Wetterstation abrufen muss, um sich perfekt auszurichten, so kommuniziert diese über das Internet der Dinge. Genauso kann aber auch ein mobiler Fertigungsroboter in einer Fabrik mit dem Mobilfunknetz verbunden sein. Alle Geräte, die also nicht in der Reichweite eine WLAN-Verbindung sind, benötigen das mobile Internet, um zu kommunizieren. Während es für manche Geräte nicht so wichtig ist, wie schnell das Netz Daten überträgt, wird es in anderen Bereich essenziell. Das beste Beispiel dafür sind selbstfahrende Autos. Der Bordcomputer eines solchen Fahrzeugs kommuniziert mit hunderten Sensoren über das mobile Netz und darf dabei keine Zeit verlieren. Bemerkt ein Sensor zur Abstandmessung z. B. das ein Hindernis in der unmittelbaren Nähe ist, muss der Wagen sofort reagieren. Eine Latenz von einer halben Sekunde ist dabei oft schon zu lange, weshalb autonome Fahrzeuge im 4G-Netz derzeit noch nicht auf den öffentlichen Straßen unterwegs sein dürfen. Mit der 5G-Technologie wird die Reaktionszeit allerdings enorm verkürzt und damit eine große Sicherheit im Verkehr geboten. Dadurch, dass das Netz spätestens 2025 flächendeckend vorhanden sein soll, wird es auch in entlegeneren Regionen Deutschlands keine Probleme bei der Kommunikation des Fahrzeugs geben. Realistisch betrachtet, wird es wohl trotzdem noch länger dauern, bis die fahrerlosen Autos auf deutschen Straßen zu finden sind, mit 5G wird allerdings ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung gemacht. Dazu wird 5G Smarthome-Systeme deutlich effizienter machen. Das ferngesteuerte Haus hat derzeit noch einige Probleme. So kann es z. B. passieren, dass man bei einem Netzausfall nicht möglich ist, das Haus von außen zu entriegeln. Außerdem fallen zahlreiche andere Funktionen aus, wenn das 4G-Netz nicht verlässlich vorhanden ist. 5G soll eine besonders stabile Verbindung bieten, die selbst bei vielen Usern pro Zelle dieselbe Leistung aufrechterhalten kann.

Der 5G-Mobilfunkstandard ist derzeit in Deutschland im Aufbau. In deutschen Großstädten wie Berlin kann man die schnellere und stabilere Verbindung bereits nutzen, große Teile des Landes müssen allerdings noch warten. Wenn alles nach Plan läuft, könnte 2025 bereits jeder Deutsche Zugriff auf eine 5G-Verbindung haben. Alles, was es dazu braucht, sind 5G-fähige Geräte und der passende Internetvertrag.

Über Mich: Ich heiße Alexandra Peters und lebe nun schon seit ein paar Jahren in der Hauptstadt Berlin und habe dort an der Humboldt Universität studiert. Neben dem Bloggen für Zapondo.de habe ich noch viele weitere Interessen, die ich gar nicht alle aufzählen kann.


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