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E-Wallets im Alltag nutzen: Vor- und Nachteile

Ein E-Wallet ist eine elektronische Geldbörse, mit der man bargeldlose Zahlungen im Internet durchführen kann. Mittlerweile – auch aufgrund der Auswirkungen von Corona – ist es für die meisten von uns üblich, im Internet Einkäufe zu erledigen. Dank der virtuellen Brieftasche muss man den Zahlungsverkehr jedoch nicht mehr mit Banküberweisungen oder Kreditkarten abwickeln, sondern kann auf E-Wallets zurückgreifen.

Darauf kommt es bei der Nutzung von E-Wallets an

E-Wallets, auch als elektronische Geldbörsen, digitale Wallets oder Cyberwallets bezeichnet, sind Zahlungsmethoden für den bargeldlosen Transfer von Geld. Zu den bekanntesten virtuellen Geldbörsen zählen PayPal, NETELLER und Skrill, aber auch eine Reihe weiterer Anbieter stellt elektronische Portemonnaies zur Verfügung.

Bietet ein Casino 25 Freispiele ohne Einzahlung an, kann man auch das elektronische Portemonnaie getrost in der Hosentasche lassen. Mit diesem Bonus hat man die Möglichkeit, ohne den Einsatz des eigenen, hart verdienten Geldes in der Spielbank das Glück herauszufordern. Möchte man mit Echtgeld spielen, kommt man ansonsten meist nicht um eine Einzahlung herum. Genau dafür bieten sich E-Wallets an. So kann man sicher und schnell das Casinokonto auffüllen und bei Spielen wie Roulette, Blackjack oder Online Slots einen Einsatz wagen.

Um den Service dieser Anbieter nutzen zu können, benötigt man ein Konto. In der Regel ist die Registrierung unkompliziert und dauert nur wenige Minuten. Nach der Eingabe der persönlichen Daten wie Name, Geburtsdatum und Anschrift muss die E-Mail-Adresse bestätigt werden. Möchte man größere Beträge transferieren, kommt man allerdings bei Anbietern wie PayPal oder NETELLER nicht um eine Verifizierung des Kontos herum. Dabei geht es darum, dass der Zahlungsdienstleister eindeutig die Identität des Kontoinhabers feststellen kann. Dies ist ein einmaliger Vorgang und in den meisten Fällen relativ schnell erledigt.

Ist das Konto einmal verifiziert, steht der Nutzung nichts mehr im Wege. Einzige Voraussetzung ist, dass der Online Händler, bei dem man eine Ware kauft oder eine Dienstleistung in Anspruch nimmt, mit demselben E-Wallet-Anbieter zusammenarbeitet. Um sicherzugehen, dass dies der Fall ist, schaut man sich am besten die Seite mit den Zahlungsmöglichkeiten an. Dort sind alle Informationen und Details rund um Zahlungen angeführt.

So funktionieren elektronische Geldbörsen

Prinzipiell unterscheidet man zwei Arten von E-Wallets, die man zum bargeldlosen Bezahlen verwenden kann. Die Unterscheidung bezieht sich auf das Aufladen und Nutzen der Geldmittel:

  • Version 1: Man lädt das E-Wallet vor der Nutzung mit einem bestimmten Geldbetrag auf und kann die Brieftasche so lange verwenden, bis das Guthaben aufgebraucht ist. Diese Art von E-Wallets sind auch als Prepaid-Wallets bekannt.
  • Version 2: Man verbindet das E-Wallet mit einem Referenzkonto oder einer Kreditkarte und kann die elektronische Geldbörse nutzen, bis das Limit der dahinterstehenden Zahlungsmethode erreicht ist.

Eine Sonderform der elektronischen Geldbörsen sind Handy-Wallets. Apple Pay und Google Pay nehmen eine Vorreiterstellung ein. Mobile Wallets ermöglichen das kontaktlose Bezahlen mit dem Smartphone. Dank NFC-Technologie (Near-Field-Communication) wird die Transaktion unter Einhaltung höchster Sicherheitsstandards abgewickelt. Aber auch spezielle Cyber-Wallets für Kryptowährungen sind immer mehr im Kommen. Dabei wird nicht die Kryptowährung an sich wie Bitcoin, Litecoin oder Ethereum, sondern nur der Schlüssel, mit dem man Zugriff auf das digitale Vermögen hat, gespeichert.

Vorteile von E-Wallets

E-Wallets verfügen im Vergleich zu anderen Zahlungsmethoden über eine Reihe von Pluspunkten. Führt man Zahlungen mit elektronischen Geldbörsen durch, kommt man in den Genuss der folgenden Vorteile:

  • Die Registrierung und Führung eines Kontos sind bei so gut wie allen Anbietern gratis, zumindest für Privatkunden.
  • Die Zahlungen werden schnell durchgeführt, der Händler hat das Geld in wenigen Sekunden und kann entsprechend schnell die Bestellung bearbeiten.
  • Die Verwendung elektronischer Geldbörsen ist in der Regel einfach und unkompliziert. Selbst ungeübte Personen finden sich in kürzester Zeit zurecht und können problemlos Transfers durchführen.
  • Die großen und bekannten Anbieter von E-Wallets punkten zudem mit hohen Sicherheitsstandards, wenn es um deutschlandweite und internationale Zahlungen geht.
  • Mit manchen E-Wallets wie beispielsweise PayPal kann man auch an Familie, Freunde oder Bekannte Geld transferieren. Der Empfänger braucht dazu nur ein Konto beim selben Anbieter.
  • Die meisten Zahlungsdienstleister von E-Wallets verlangen zudem von Privatpersonen keine Gebühren für Überweisungen. Der überwiesene Betrag wird also zur Gänze für die Zahlung verwendet.

Viele Zahlungsdienstleister bieten zusätzliche Leistungen wie beispielsweise einen Käuferschutz an. Ist dieser aktiviert, setzt sich der E-Wallet-Anbieter direkt mit dem Händler in Verbindung, sollte es Probleme bei der Lieferung geben. Aber auch exklusive VIP-Programme mit besonderen Angeboten sind zu haben sowie eine Reihe von speziellen Deals mit großen internationalen Unternehmen, bei denen man als Nutzer des E-Wallets Vergünstigungen erhalten kann.

Nachteile von E-Wallets

Verwendet man eine elektronische Geldbörse zum Bezahlen der Einkäufe übers World Wide Web, so kann dies allerdings auch Nachteile mit sich bringen. Vor allem bei den folgenden Punkten heißt es, achtsam zu sein:

  • Die Verwendung von E-Wallets macht es im Vergleich zu Bargeld für viele von uns einfacher, Geld auszugeben, da die Handhabung von Euro-Münzen und Scheinen wegfällt.
  • Wie bei allen Zahlungen, die nicht mit Bargeld durchgeführt werden, gilt auch bei der elektronischen Geldbörse, dass anonyme Käufe so gut wie unmöglich sind.
  • Die Speicherung der Daten ist abhängig vom Sitz des Anbieters und muss nicht zwingend in Europa erfolgen.
  • Einige E-Wallet-Anbieter verlangen Gebühren für Überweisungen ab einem bestimmten Betrag. Am besten immer genau die Bedingungen anschauen.

Ein weiterer Nachteil von E-Wallets bezieht sich auf die Nutzung von Bonusaktionen bei Online Casinos. Diese schließen häufig Einzahlungen per Skrill und NETELLER für Einzahlungsboni aus. Möchte man sich eine solche Prämie trotzdem holen, muss man dann auf alternative Zahlungsmethoden ausweichen.

Mehr Plus als Minus bei der Nutzung von E-Wallets

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Verwendung von E-Wallets für Internet-Einkäufe eine Reihe an Vorteilen bringt, die sich vor allem durch die einfache Verwendung der elektronischen Geldbörsen und durch das schnelle Tempo bei Überweisungen ergeben.

Dem stehen einige Nachteile gegenüber, vor denen man nicht die Augen verschließen sollte. Bedenken bezüglich der Anonymität betreffen nicht nur digitale Brieftaschen, sondern auch andere Formen des bargeldlosen Zahlungsverkehrs. Doch auch die bei vielen Anbietern übliche außereuropäische Speicherung von Daten ruft bei manchen von uns eine gewisse Skepsis hervor. Möchte man E-Wallets nutzen, ist es wichtig, die Vor- und Nachteile abzuwägen und sich nicht von verlockenden Angeboten leiten zu lassen.

Über Mich: Ich heiße Alexandra Peters und lebe nun schon seit ein paar Jahren in der Hauptstadt Berlin und habe dort an der Humboldt Universität studiert. Neben dem Bloggen für Zapondo.de habe ich noch viele weitere Interessen, die ich gar nicht alle aufzählen kann.


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