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Lektorat und Korrekturlesen: Was sind die Unterschiede?

Jeden Tag werden auf der ganzen Welt unzählige Texte verfasst. Dies geschieht unter anderem durch das Schreiben von Kurznachrichten via Smartphone, vor dem Versand von E-Mails oder mittels des Kommentierens von Beiträgen in den sozialen Netzwerken. Doch auch im digitalen Zeitalter werden noch immer zig Texte geschrieben, die im Allgemeinen als etwas anspruchsvoller bewertet werden.

Sowohl Erwachsene als auch Jugendliche verfassen regelmäßig Briefe und Songtexte, aber auch berichtende Artikel und Gedichte. Bei Menschen aus jeder Altersklasse, unabhängig vom Geschlecht, ist auch das Texten von Essays oder Kurzgeschichten auch heutzutage noch sehr beliebt. Die Ansprüche an die Qualität sind hier aufgrund der individuellen Autoren unterschiedlich. Wer einen fehlerfreien und sehr professionellen Text präsentieren möchte, der zieht zum Abschluss gerne Fachleute mit einem entsprechenden Know-how zurate.

Bleistift mit Radiergummi

Bleistift mit Radiergummi, Bild: pixabay

Lektoren arbeiten ähnlich wie Redakteure

Ein Text wird unter anderem dadurch lektoriert, in dem dieser hinsichtlich des sprachlichen Ausdrucks, der thematischen Gliederung und einer zusammenhängenden Logik überprüft wird. Dies geschieht stets unter Beachtung der angestrebten Zielgruppe, an die das Verfasste gerichtet werden soll. Heißt, der Text wird gegengelesen und dabei ein Augenmerk auf die Orientierung gen Adressaten gelegt. In diesen Prozessen kann es dazu kommen, dass-Sätze aus dem Verfassten unter Umständen gekürzt und Modalverben ausgetauscht werden. Essentiell wird das Korrekturlesen insbesondere bei Übersetzungen, hier herrscht oft unterschiedlichste Qualität. Hierbei können die übersetzten Inhalte zudem an die Kultur des ausgewählten Landes angepasst werden. Zur Auswahl stehen beispielsweise einfaches Korrekturlesen – für Texte, die keine Fachkenntnisse erfordern und nicht an die Leserschaft des Landes angepasst werden müssen- oder das Korrekturlesen durch einen Muttersprachler um einen möglichst natürlichen Text mit Anpassung an die lokale Leserschaft zu bekommen. Geht man einen Schritt weiter und möchte einen wissenschaftlichen Text mit Fachterminologie für eine akademische Zielgruppe eines anderen Landes korrekt übersetzt haben, sollte man sich für das wissenschaftliche Korrekturlesen einer Übersetzung entscheiden. Nochmal hochwertiger ist ein Fachlektorat einer Übersetzung. Ein fachspezifisches Lektorat der Übersetzung erfolgt z.B. in Bezug auf medizinische Dokumentationen, technische Dokumentationen, Bedienungsanleitungen oder Anleitungen für Ingenieure. Solche Inhalte sind jedoch nicht für wissenschaftliche Publikationen bestimmt. Unter folgendem Link finden sich solche Leistungen für Werbetexte, Fachtexte, Blogbeiträge und vielen mehr: https://lingy.uk/de/dienstleistungen/proofreading/

Das ist der Unterschied beim Korrekturlesen mit tatsächlicher Textbearbeitung

Bei dieser Aufgabe wird der gegen zu lesende und zu bearbeitende Text, der dem Korrektor faktisch vorliegt, verändert. Verbesserungen werden also nicht am Seitenrand vorgeschlagen, sondern effektiv vorgenommen. Dies kann die Umformulierung ganzer Absätze und eine Veränderung der Wortwahl resultieren lassen. In erster Linie werden vom Korrigierenden allerdings fehlende Satzzeichen eingefügt und sowohl Fehler in der Rechtschreibung als auch in der Grammatik angepasst.

Primär geht es hierbei um die Erstellung eines Textes in „sauberem Deutsch“, der Inhalt wird lediglich kaum oder überhaupt nicht bewertet. Zur Bearbeitung eines Textes kann auch die Übersetzung des Verfassten in eine andere Sprache (https://lingy.uk/de/dienstleistungen/ubersetzung/) gehören. Vor allem Hausarbeiten oder Fachtexte, die auch auf internationaler Eben interessant sind, können ins Englische, Spanische, Japanische oder in eine andere Sprache übersetzt werden.

Wann kann man Lektoren und Korrekturleser einsetzen?

Grundsätzlich lassen sich zu jedem Anlass und für jede Art von Text fachkundige und versierte Experten konsultieren. Für ein zufriedenstellendes Ergebnis ist es jedoch wichtig, wenn man vorab selbst darüber in Kenntnis ist, was mit dem Geschriebenen geschehen soll oder eben auch nicht. Lektoren und Korrektoren sind auf keinen Fall ausschließlich für Autoren von Büchern, Essays oder Kurzgeschichten geeignet. Der Einsatz von deren Können kann sich ebenfalls vor der Publikation von akademischen Werken oder den Arbeiten, die im Rahmen zur Erlangung eines Bachelors oder Masters entstanden sind, rentieren.

Über Mich: Ich heiße Alexandra Peters und lebe nun schon seit ein paar Jahren in der Hauptstadt Berlin und habe dort an der Humboldt Universität studiert. Neben dem Bloggen für Zapondo.de habe ich noch viele weitere Interessen, die ich gar nicht alle aufzählen kann.


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