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Was ist ein Triac und wofür wird er verwendet?

News vom 27. Mai 2022

Triac steht für Triode Alternation Current Switch, was im Deutschen so viel wie Trioden-Wechselstromschalter bedeutet. Hierbei handelt es sich um ein elektronisches Bauelement, welches über eine Halbleiterstruktur verfügt. Vorweg finden wir erst einmal heraus, was ein Halbleiter eigentlich ist, bevor zum Triac selbst nähere Erklärungen folgen.

Ein Halbleiter besteht grundsätzlich aus zwei verschiedenen Materialien, einem Leiter und einem Isolator. Die können zum Beispiel Kupfer und Glas sein und bei einem Anschluss an Strom lassen diese eine elektrische Leitfähigkeit zwischen diesen beiden Materialien zu.

Diese Aufgabe übernimmt ein Triac

Bereits erwähnt wurde, dass ein Triac ein Wechselstromschalter ist. Triac-Schaltungen erzeugen Oberwellen, die durch die Verformung von Strom- und Spannungssignalen gebildet werden. Die hierbei entstehenden Frequenzen können Einfluss auf den Rundfunk haben und dort Störungen auslösen. Deshalb müssen diese Schaltungen unbedingt mit Kondensatoren und Drosseln versehen werden, um Störungen zu vermeiden.

Eingesetzt werden Triac-Schaltungen überwiegend im Bereich der Phasenschnittsteuerung, also bei mit Wechselspannung betriebenen elektrischen Geräten. Hierbei kann es sich zum Beispiel um Dimmer handeln, die eine Steuerung der Helligkeit von Glühlampen ermöglichen, Elektrowerkzeug oder elektrisch motorisierte Haushaltsgeräte.

Schaltkreise

Schaltkreise, Bild: pixabay

Was hat ein Diac mit einem Triac zu tun?

Diac hingegen steht für Diode for Alternating Current, was man mit Dioden-Wechselschalter übersetzen kann. Diese werden vor allem in Zündschaltungen von Triacs eingesetzt, da diese einen zündenden Impuls bei einer langsam ansteigenden Spannung erzeugen können. Hierdurch kann beispielsweise ein elektrischer Ofen dazu gebracht werden, zu heizen und Wärme zu erzeugen.

Hierdurch unterscheiden sich Triacs und Diacs

Dass Trioden und Dioden in gewisser Weise in elektronischen Geräten zusammenarbeiten, das dürfte klar sein. Wie genau das funktioniert, dies machen eventuell die Unterschiede beider Schaltungen deutlich.

  • Funktionalität: Ein Triac verfügt über eine Elektronik mit drei Anschlüssen, die Strom während des Betriebs in beide Richtungen leitet. Ein Diac hingegen sorgt dafür, dass die Leitung von Strom gestartet oder gestoppt wird. Dieser regelt also die Spannung sowohl beim Ein- als auch beim Ausschalten.
  • Halbleiterbeschichtung: Ein Diac ist mit drei Schichten Halbleitermaterial und zwei Übergangsschichten ausgestattet, ein Triac hingegen mit vier aus Halbleitermaterial bestehenden Schichten.
  • Belastbarkeit: Hier unterscheiden sich Triacs und Diacs in besonderem Maße. Erstere sind dafür bekannt, dass deren Belastbarkeit besonders hoch ist. Die Belastbarkeit von einem Diac hingegen ist vergleichsweise deutlich geringer. Bei der Belastbarkeit wird vom Ausmaß der Fähigkeit zur Weiterleitung von Strom gesprochen. Aufgrund dieser gegensätzlichen Faktoren ergänzen sich Triacs und Diacs in entsprechenden Schaltsystemen.
Über Mich: Ich heiße Alexandra Peters und lebe nun schon seit ein paar Jahren in der Hauptstadt Berlin und habe dort an der Humboldt Universität studiert. Neben dem Bloggen für Zapondo.de habe ich noch viele weitere Interessen, die ich gar nicht alle aufzählen kann.

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