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Mission startet: Countdown zu „Keine Zeit zu sterben“ läuft

News vom 1. Oktober 2021

Es war ein langes Ausharren und ein gemeines Spiel mit der Geduld zahlreicher Kinofans: Der neue James Bond-Film „Keine Zeit zu sterben“ musste auf seinen Kinoeinsatz länger als geplant warten. Jetzt startet der britische Geheimagent seinen neuen Auftrag und läutet gleichzeitig den Beginn einer neuen Ära für das Franchise ein.

Weltweit zählen Fans die verbleibenden Tage, bis „Keine Zeit zu sterben“ auf der Kinoleinwand anläuft. Am 30. September begibt sich Bond auf neue Mission und wird an den Kinokassen für lange Schlangen und ein Millionengeschäft am Box Office sorgen. Viel bekannt ist über den Inhalt des neuen Streifens noch nicht. Erwartungsgemäß halten die Macher und Regisseur Cary Fukunaga (HBO-Serie „True Detective“) die Erwartungshaltung hoch und die Informationslage niedrig. Ein erfolgreiches Konzept, das in diesem Jahr durch die Tatsache verstärkt wird, dass sich Hauptdarsteller Daniel Craig („Knives Out“) zum letzten Mal in der ikonischen Rolle auf der Leinwand zeigt.

Nach insgesamt fünf Einsätzen entschied sich der britische Schauspieler, die Rolle seines Lebens an den Nagel zu hängen. Was mit „Casino Royale“ begann, endet spektakulär mit „Keine Zeit zu sterben“. Craigs Weg war dabei keineswegs leicht, um die Filmwelt zu überzeugen, dass er die richtige Besetzung war. Kritiker beäugten seinen kantigen Stil, Fans war die Neuausrichtung des Charakters zu hart. Seine weiteren Einsätze in „Ein Quantum Trost“, „Spectre“ und „Skyfall“ untermauerten allerdings die Tatsache, dass Craig seine Rolle liebte und mit dem richtigen Maß an Härte füllt. Wer diesen Part nach „Keine Zeit zu sterben“ einnehmen wird, bleibt abzuwarten.

James Bond weiß, welche Wirkung er hat. (Quelle: Pixabay)

Gerüchteküche brodelt

Die Frage nach der Neubesetzung Bonds hat in den vergangenen Monaten hohe Wellen geschlagen. Die angeblichen Ideen und Vorschläge, die um die Neubesetzung kursierten, waren vielfältig. Von Idris Elba („The Suicide Squad“) zu Gillian Anderson (TV-Serie „The Fall – Tod in Belfast”) bis zu Tom Hardy („Venom“) standen viele Namen zur Diskussion, die jedoch nie bestätigt wurden. Viel mehr streuten die kreativen Köpfe hinter dem Film das Gerücht, dass die neue Besetzung von 007 bereits im aktuellen Film zu sehen ist und eingeführt wird.

Aufgrund der Schweigepflicht halten sich alle teilnehmenden Schauspieler bedeckt. Das Geheimnis soll bis zum Start des Filmes ungelüftet bleiben und die Vorfreude steigern. Dass sich Daniel Craig noch einmal überreden lassen wird, in den Anzug von James Bond zu schlüpfen, ist damit ausgeschlossen. Grund genug, sich an die bisher eindrucksvollsten Momente des Agenten zu erinnern.

Pokerspiel in „Casino Royale“

Zusammen mit Mads Mikkelsen („Der Rausch“) kreierte Daniel Craig in seinem ersten Abenteuer eine unglaubliche Spannung, die in die Filmgeschichte einging. Das Pokerspiel zwischen den beiden Kontrahenten wurde zum nervenzerreißenden Schlagabtausch, bei dem die Zuschauer die Luft anhielten. Mit jeder neuen Karte, die sich die Gegner zuspielten, wuchs die Anspannung.

Seither kamen Pokerspiele und Varianten wie Texas Holdem verstärkt in Mode und feierten ein Comeback in den Casinos. Auch im privaten Bereich nahmen die Pokerabende zu, bei denen viele Neulinge den Spaß am Spiel fanden.

Gipfelstation in „Spectre“

Zwar hat James Bond selbst nicht viel zu dieser Location beigetragen, doch die ursprüngliche Bergstation in den Ötztaler Alpen zählt zu den eindrucksvollsten Drehorten des Filmes. Hoch über dem Tal thront das unglaubliche Designwerk, das mit seinem geschwungenen Stahlgerüst und den großen Glasfenstern wie ein Eiswürfel wirkt. Vor der weißen Bergkulisse spielte Daniel Craig mit Schauspielkollegen Dave Bautista („Guardians oft he Galaxy“) und Léa Seydoux und sorgte für einen regelrechten Ansturm auf das Skigebiet im Nachgang.

Verfolgungsjagd über den Markt in „Skyfall“

Eröffnungssequenzen setzen den richtigen Ton für James Bond-Filme. Daher lassen sich die Filmemacher in ihrer Ideenvielfalt selten bremsen und legen in den ersten Minuten die Messlatte sehr hoch. Sam Mendes („American Beauty“) wählte für seine Eröffnung in „Skyfall“ die engen Straßen eines italienischen Städtchens, durch welches James Bond jagt. Im Auto und mit Motorrädern über die Dächer der Stadt: Für den britischen Geheimdienst ist keine Art der Fortbewegung zu ungewöhnlich.

Italiens Dörfer waren Drehorte in „Skyfall“. (Quelle: Pixabay)

Rachemotiv in „Ein Quantum Trost“

Obwohl „Ein Quantum Trost“ zu den ernsteren Filmen der Daniel Craig-Ära zählt, ist er einer der besten und zugleich unterschätzten Werke. Statt flotter Sprüche und coolen Gadgets dreht sich der Film um Rache. Der Tod von Bonds Geliebten lastet schwer auf seinen Schultern und treibt den Agenten an, die Verantwortlichen zur Strecke zu bringen. Dieser Ansatz ist deshalb so spannend, da sich die Figur von Bond erstmal nah und verletzlich zeigt. Zu Zeiten von Sean Connery („Diamantenfieber“) oder Pierce Brosnan („Die Welt ist nicht genug“) ein undenkbarer Charakterzug, der das Bild des Frauenschwarms deutlich angekratzt hätte.

Umso spannender wird es zu sehen sein, wer in die Fußstapfen von Daniel Craig tritt und die Charakterentwicklung weiter ausbauen wird. Welche Twists und Events werden sich die Drehbuchautoren ausdenken, um James Bond zeitgemäß zu zeichnen? Wie wird der oder die neue Besetzung die bisherigen Eigenschaften übernehmen und adaptieren, ohne dabei Craig zu kopieren? Eine schwierige Herausforderung, die mit Spannung erwartet wird. Vorerst muss sich Daniel Craig noch einmal behaupten und wird mit „Keine Zeit zu sterben“ sein Vermächtnis hinterlassen.

Von den angeblichen Fehlern, die Kritiker am Anfang der Craig-Ära so gerne auseinandernahmen, ist heute nicht mehr viel zu lesen. Es ist anzunehmen, dass der neue Film von Craig Fukunaga nichts falsch machen kann und auf ganzer Linie begeistern wird. Ob es stimmt, wird am 30. September in den deutschen Kinos zu beurteilen sein. Daniel Craig, es war eine großartige Zeit!

Über Mich: Ich heiße Alexandra Peters und lebe nun schon seit ein paar Jahren in der Hauptstadt Berlin und habe dort an der Humboldt Universität studiert. Neben dem Bloggen für Zapondo.de habe ich noch viele weitere Interessen, die ich gar nicht alle aufzählen kann.

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